Dr. Matthias Hammer, Psychotherapeut mit langjähriger Erfahrung im Bereich Psychiatrie und Rehabilitation psychisch kranker Menschen, referierte über Angst- und Zwangsstörungen im Kontext von Rehabilitationsmaßnahmen.
Was ist normal? Wann wird Angst zur Krankheit? Wie sieht ein typischer Gefühlsverlauf aus und wie reagiert der Körper? Soziale Phobien, Panikattacken, Generalisierte Angststörungen, Teufelskreise, Zahlen und Fakten …. waren die Themen des Vormittags.
Im zweiten Teil wurden Zwangshandlungen und –rituale, Denkverzerrungen, wirksame bzw. unwirksame Strategien, Prinzipien der Beratung und Therapie vorgestellt und darüber informiert, wie Fachkräfte angemessen reagieren können.
Die zahlreichen Besucher konnten sich rege mit Fragen, Diskussionsbeiträgen, aber auch in Kleingruppen aktiv einbringen, so dass insgesamt ein lebendiger kollegialer Austausch entstand.
Viele Besucher/-Innen nutzen auch die Mittagspause, um sich über die verschiedenen Ausbildungsbereiche oder über die Entwicklung einzelner Rehabilitanden bei den Mitarbeitenden zu informieren. Und der eine oder andere genoss die Sonnenstrahlen und gönnte sich einen Spaziergang bei frühlingshaftem Wetter.