KARLSHÖHE
 LUDWIGSBURG
»
Die Karlshöhe
»
Presse
»
Nachrichten

Trauer um Dr. Frik

Das Diakoniewerk Karlshöhe trauert um seinen
ehemaligen Direktor Oberkirchenrat i.R. Dr. Helmut Frik, der im Alter von 87 Jahren verstorben ist.

Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie, für die wir um Gottes Trost und Beistand bitten.

„Dr. Helmut Frik hat die Geschicke der Karlshöhe in seinen Jahren als Direktor maßgeblich mitgeprägt. Er blieb ihr als Oberkirchenrat über sein Amt als Verwaltungsratsvorsitzender hinaus eng verbunden und stand in seinen verschiedenen Ämtern und Funktionen auch mit seiner Person für die Verbindung von Diakonie und Kirche ein“, sagte Dr. Dörte Bester, Direktorin und Theologischer Vorstand, anlässlich des Bekanntwerdens des Trauerfalls.

Dr. Helmut Frik wurde 1933 als Pfarrerssohn in Stuttgart geboren und verbrachte seine Kindheit in Ludwigsburg. Nach dem Studium der Theologie und dem Vikariat wurde er 1962 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für praktische Theologie der Universität Tübingen und dort 1965 zum Dr. Theol. promoviert.

Prägende Tätigkeit auf der Karlshöhe

Von 1965 bis 1971 war Dr. Helmut Frik Leiter des Religionspädagogischen Seminars bzw. der Schule für Diakonie und Religionspädagogik der Karlshöhe und wurde zum 1. September 1971 zum Direktor der Karlshöhe und zum Leiter der kirchlichen Ausbildungsstätte für Diakonie und Religionspädagogik berufen. Gleich in die ersten Monate seiner Amtszeit fiel die Gründung der Karlshöher Kantorei unter Siegfried Bauer.

In den folgenden Jahren seiner Amtszeit wurde das Kolleggebäude der Kirchlichen Ausbildungsstätte für Diakonie und Religionspädagogik – das heutige „Gebäude C“ der Evangelischen Hochschule eingeweiht (1974); die barrierefreie Siedlung in der Wichernstraße errichtet (1976); ein erstes Wohnheim für Menschen mit geistiger Behinderung sowie die Kaufmännische Ausbildungsstätte (heute: Ausbildungszentrum Karlshöhe) eröffnet (beides1977).

1979 wurde Dr. Frik zum Oberkirchenrat berufen. Mit der Arbeit der Karlshöhe war er als Mitglied des Verwaltungsrates von 1981-2006 weiterhin aktiv verbunden. 20 Jahre davon (1981-2001) trug er als Vorsitzender des Verwaltungsrates besondere Verantwortung. An den Entwicklungen auf der Karlshöhe nahm er auch nach seinem Ausscheiden aus dem Verwaltungsrat regen Anteil.

Die Stiftung Karlshöhe gedenkt seiner in aufrichtiger Dankbarkeit und wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

‹‹ ZURÜCK ZUR NACHRICHTENLISTE