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Richtfest Neubau Haus am Salon

Ludwigsburg, 23.10.2019 – Die Stiftung Karlshöhe beging bei strahlendem Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen das Richtfest ihres neuen Seniorenzentrums.

Oberbürgermeister der Stadt Ludwigsburg, Prof. Dr. Matthias Knecht

Oberbürgermeisters der Stadt Ludwigsburg, Prof. Dr. Matthias Knecht

Direktorin der Stiftung Karlshöhe, Dr. Dörte Bester

Direktorin der Stiftung Karlshöhe, Dr. Dörte Bester

1. Etappenziel erreicht - der Rohbau steht!

In unmittelbarer Nähe zum jetzigen „Haus am Salon“ am Paulusweg wird derzeit nach den Vorgaben der Landesheimbauverordnung ein Neubau mit 90 Pflegeplätzen errichtet, die Fertigstellung wird planmäßig für das Ende des dritten Quartals 2020 erwartet. Zu der Richtfeier waren alle Projektpartner*innen sowie Spitzenvertreter*innen aus Kommunal- und Landkreisverwaltung sowie Förderer und Mitarbeitende geladen.

„Den Grund für den Neubau haben wir uns nicht selbst gegeben. Die Landesheimbauverordnung hat die gesetzlichen Notwendigkeiten geschaffen, dass wir für das alte Haus am Salon einen Neubau brauchten. Doch wir wollten nicht nur bauen, weil man muss. Wir haben den Neubau vielmehr mit einer umfassenden konzeptionellen Weiterentwicklung verbunden“, sagte die Direktorin der Stiftung Karlshöhe, Dr. Dörte Bester, in ihrer Eröffnungsansprache.

Über die Chancen des aus den Anforderungen der Landesheimbauverordnung hervorgegangen Unterbringungskonzeptes sprach ebenfalls Christine Keuter als Vertreterin des Sozialdezernates im Landkreis. „Der Radius, in dem sich ältere Menschen mit vielen Einschränkungen bewegen, ist begrenzt. Insofern ist es wichtig, dass das Haus vielfältige Möglichkeiten der Bewegung und der Begegnung schafft“, betonte die Sozialplanerin.

Ganz besonders freute sich die Karlshöhe über die Teilnahme des neuen Oberbürgermeisters der Stadt Ludwigsburg, Prof. Dr. Matthias Knecht. „Für mich ist die Karlshöhe aus persönlichen, aus familiären Gründen eine Herzensangelegenheit. Auf der Karlshöhe berühren sich Wirtschaft und Soziales und werden zur Sozialwirtschaft. Das ist nicht immer leicht, sondern eine Herausforderung, die aus meiner Sicht herausragend gemeistert wird“, sagte der erste Stadtrepräsentant in seinem Grußwort.
 

Wohngruppen-Konzept und aktivierende Beschäftigung

Im Anschluss wurde durch den Architekten des Gebäudes, Michael Wilkins von Wilkins Kreuger Architekten Stuttgart, das Hauskonzept näher vorgestellt.

In drei lichtdurchfluteten Etagen finden sich jeweils zwei Wohngruppen, in denen pro Gruppe
15 Senior*innen zusammenleben, in den oberen Stockwerken mit herrlicher Aussicht ins Land. Zu jeder der z-förmigen Ebenen zählen ein Aufenthaltsbereich sowie eine offene Küche, die eine wichtige Rolle im Betreuungskonzept der Einrichtung spielen. Sollen doch hier die Bewohner*innen nicht nur gesellig und gemütlich zusammenkommen, sondern in alltagsnaher Gestaltung beispielsweise auch beim selbständigen Backen, Kochen oder ähnlich aktivierenden Aufgaben begleitet werden. Im Erdgeschoss des gradlinig-formschönen Neubaus finden sich die Verwaltung sowie ein vielseitig verwendbarer Mehrzweckraum.

Zwei der Wohngruppen sind speziell für Menschen mit demenziellen Erkrankungen ausgerichtet. Für sie ist eine Terrasse sowie ein Teil des Gartens reserviert. In diesem Demenzgarten wird nicht nur die Möglichkeit des geschützten Verweilens im Grünen geschaffen, sondern ebenfalls aktivierende Betätigung angeboten, beispielsweise beim liebevollen Gärtnern.

Für die Öffentlichkeit wird im Eröffnungsjahr 2020 ein Tag der offenen Tür stattfinden.


Das Bauprojekt wird von der  Spendenaktion „Spende einen Stein“ begleitet. 

Jeder gespendete Backstein wird mit den Daten der Spender*innen graviert und erhält einen exklusiven Platz im Neubau. Mehr unter: www.deinstein-karlshoehe.de.

Von: Michael Handrick, Servicebereich Kommunikation
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