Eindrücke von den Clownsvisiten im Haus am Salon – Februar / März 2018

Seit Ende Januar kommen alle zwei Wochen Clowns von der Stiftung „Humor hilft Heilen“ in das Haus am Salon, um mit den Bewohnern in Kontakt zu treten und sie humorvoll in Bewegung zu bringen. Es folgen unsere Eindrücke von den Clownsvisiten aus Februar und März 2018.

„Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“ – eine aus Ostberlin stammende Bewohnerin erzählt, animiert durch das Lied von Reinhard Mey, begeistert von dem Erlebnis der Wende im Oktober 1989 und freut sich riesig über einen Papierkranich, den ihr Clownin Libella kurzerhand gefaltet hat.

Ein Bewohner aus dem Demenzbereich mit eingeschränkter Sprachfähigkeit winkt den Clowns bei deren Kommen aufgeregt zu und beginnt mit seinen Worten begeistert zu erzählen. Die Clowns steigen sofort darauf ein, spiegeln das Gefühl des Bewohners, lachen und gestikulieren und bestätigen die Worte von Herrn A.

Frau D. tritt still an einen Clown heran und nimmt einfach seine Hand.

Frau L. stimmt sofort begeistert in das Lied von Clown Kampino ein und singt ihm auch den 2. und 3. Vers vor.

Frau S. fordert beim Erklingen eines Walzers eine Mitarbeiterin aus dem Sozialdienst zum Tanz auf.

Herr P., bettlägrig, blüht beim Besuch der Clowns auf und lässt sich gerne auf die Wortspiele ein.

Frau L. wünscht sich von den Clowns ein Kirchenleid, auch wenn sie selbst selten einen Gottesdienst besuchte.

Frau N., seit einigen Jahren vorwiegend im Bett, singt die angestimmten Lieder der Clowns mit.

Clown Kampino stimmt für eine aus Russland stammende Frau ein russisches Lied an. Daraufhin erzählt sie engagiert aus ihrem Leben.

Frau F., sonst eher sehr zurückhaltend mit Kommentaren, berichtet freudig von den Besuchen der Clowns.

Frau I. erzählt von ihrer Mutter: „Ich habe meine Mutter beim Besuch der Clowns kaum wieder erkannt. Sie ist richtig aufgeblüht, lachte und unterhielt sich mit ihnen.“

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