KARLSHÖHE
 LUDWIGSBURG
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10 Helme und 10 Spaten

In gut 22 Monaten ist das neue Haus am Salon fertig

Die Spaten und Helme in Reih und Glied, die Gäste freudig, die Sonne strahlend. Dem Baubeginn des neuen Karlshöher Seniorenzentrums wurde am 4. Februar symbolisch Rechnung getragen: Rund 50 Gäste waren gekommen, um den Spatenstich oben am Salon feierlich zu begehen.

Dr. Dörte Bester, Direktorin der Stiftung Karlshöhe Ludwigsburg, begrüßte die Besucher, sprach über die Planungsphase und freute sich, dass jetzt – nach den Vorarbeiten – endlich die Baugrube ausgehoben werden kann. Doch das menschliche Tun, das „Werk unserer Hände“, wie es in Psalm 90 heiße, sei nur die eine Seite. Darüber hinaus bedürfe es des Segens Gottes: „Das Werk unserer Hände wollest du fördern!“ Ihr Dank galt allen Beteiligten, die an der Verwirklichung des neuen 90-Betten-Hauses teilhaben, Ende 2020 soll es bezogen werden können. Im 14 Millionen Euro teuren Gebäude, für dessen Errichtung man sich aufgrund der Vorgaben der Landesheimbauverordnung entschieden hatte, wird es sechs Wohngruppen geben. In zwei Wohngruppen werden, wie auch jetzt schon, Menschen mit Demenz betreut werden können. Von Seiten des Landkreises war Heiner Pfrommer gekommen. Er griff die lange, seit 1879 währende Tradition des Hauses am Salon auf, indem zunächst Lehrer, Offiziere und Beamte unterkamen und bestätigte der Karlshöhe ihren festen Willen, sich immer wieder aufs Neue der Zukunft zuzuwenden und zu stellen und „das auf hohem fachlichen Niveau“, wie der Sozialdezernent es ausdrückte. So wird das Altenheim noch dem Wohngruppenkonzept errichtet, das den Menschen mehr Kontaktmöglichkeiten bietet und gemeinsame Aktivitäten fördert.

Der Spatenstich wurde mit einem Linsenessen im Andachts- und Begegnungsraum des Hauses beendet, das bald der „Altbau“ sein wird

Von: Jörg Conzelmann
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