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Holzofen-Backhäusle auf der Karlshöhe eröffnet

Der Duft von frisch gebackenem Fladenbrot und Brötchen liegt in der Luft über dem historischen „Höfle“ der Karlshöhe, dem 1876 als Kinderheim erbauten Backsteingebäude-Ensemble unter alten Bäumen. Er strömt aus einem mit rund 500 Backsteinen umkleideten Holzofen im neuen Backhäusle der Karlshöhe.

So urig sieht dieser traditionelle Steinofen aus mit seiner schweren Stahltür, hinter der das Feuer tüchtig lodert, als wäre er schon immer an diesem Ort gestanden. Möglich wurde das Backhäusle-Projekt durch das soziale Engagement von Nachwuchs-Führungskräften der Firma Bosch, die sich im Rahmen des Programms „Talent Pool Development“ für einen guten Zweck an sechs Tagen engagierten und unentgeltlich im Einsatz waren. „Der Ofen ist aus Schamottstein mit Feuermörtel errichtet, in wärmedämmende Steinwolle verpackt und mit Backsteinen ummauert“, sagt Sebastian Sinz, im Normalberuf Produktmanager Electrifications Services der Firma Bosch.

Unter der Anleitung von Rainer Pescheck, Technischer Leiter der Karlshöhe wurden Planung und Zusammenbau realisiert. Eine wichtige Stütze war auch Karlshöhe-Mitarbeiter Rainer Schreiber – von Haus aus gelernter Maurer. Heute treffen sich die sozial engagierten Jungmanager, zwei Frauen und sieben Männer, zur festlichen Backhäusle-Eröffnung zusammen mit Mitarbeitenden der Karlshöhe. Alle sind sichtlich zufrieden mit Ofen und Bedachung. Denn da man schon einmal dabei war, wurde auch gleich ein abschließbarer und wetterfester Unterstand rund um den Ofen ausgebaut.

Immer der Nase nach lautet heute die Devise, denn der leckere Backduft zieht durch jede FFP-Maske. Bis zu einem Dutzend Brote bräunen jeweils gleichzeitig im Ofen, in dem bald vor allem bei den beliebten Karlshöher Festen und Märkten gebacken und gebraten werden soll, wenn das hoffentlich bald wieder möglich ist. „Wir bieten hier Natürlichkeit und Ursprünglichkeit in Form gesunder Handwerksbrote,  das ist künftig ein fester Bestandteil des Angebotes der Karlshöher Hauswirtschaft“, sagt Gabriele Maile, die Hauswirtschaftsleiterin des Diakoniewerkes.
Die ersten Holzofenbrötchen sind hervorragend geworden und finden begeisterte Zustimmung .Auch wenn die Pandemie eine echte Winter-Hocketse verhindert, so gilt es doch an diesem Tag: Knuspriges heiß vom Ofen genießen.

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