Zehn Jahre gute Arbeit

Allgemein, Jugendhilfe | 10.07.2017

Jugendberatung als Leitplanke

Die Jugendberatung der Karlshöher Jugendhilfe wurde einst von der Diakonischen Bezirksstelle gegründet und dann von der Karlshöhe weitergeführt. Sie ist ein wichtiger Baustein für viele junge Menschen am Übergang von der Schule in den Beruf. Am 6. Juli feierte das Angebot das 10jährige Jubiläum im Verwaltungsgebäude.

Für viele Jugendliche ist der Übergang von der Schule in den Beruf ein schwerer Schritt. Die jungen Menschen spüren die Tragweite der anstehenden Veränderung, sie sehen sich in einer Loslösungsphase vom Elternhaus und einer wachsenden Verantwortung gegenüber. „Junge Menschen brauchen in dieser Phase immer wieder eine Leitplanke“, so brachte es der Vertreter vom Fachbereich Jugendhilfe des Landratsamtes Ludwigsburg, Karl Thumberger, auf den Punkt. „und zwar bei der Ablösung von den Eltern als auch beim Hineinwachsen in die gesellschaftlichen Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt“. Er war einer von mehreren Rednern beim Festakt im Speisesaal des Verwaltungsgebäudes, die von Geschäftsbereichsleiter Rolf Walter-Planker begrüßt wurden. Anne Hauser, Diakonischer Vorstand der Stiftung brachte zum Ausdruck, wie wichtig die Verbindung zu den jungen Menschen ist und welch weitverzweigtes Netz die Jugendberatung in den letzten 10 Jahren gespannt hat: „ Sie sind da, um Verbindungen zu jungen Menschen zu suchen, die sonst abbrechen würden. Sie haben den wohlwollenden Blick auf junge Menschen, den schon Johann Hinrich Wichern im vorletzten Jahrhundert der Karlshöhe bei ihrer Gründung in die Wiege legte.“ Damit meinte sie Kornelia Hofmann und Iris Kapffenstein, die beide in die Jugendberatung leiten und Ansprechpartner für die Jugendlichen sind. Aber natürlich wurden nicht nur viele Worte gemacht, sondern auch andere Sinne beansprucht: Die Schulband der Justinus-Kerner-Schule brachte einfühlsame und mit schönen Stimmen vorgetragene Popmusik zu Gehör, die Küche sorgte für ein wunderbares italienisches Abendessen und das Duo Q-Rage lockerte die Gesellschaft auf seine unnachahmliche Weise mit Witz und Geschwindigkeit auf: „Wir legen jetzt alle die Hand auf die Schultern unseres Nachbarn, aber nur fast, nicht berühren, oder auf unsere eigene Schulter. Und jetzt, jetzt klopfen Sie anerkennend! Das brauchen die jungen Leute in der Jugendberatung und das brauchen wir alle!

Über das inhaltliche Angebot der Jugendberatung erfahren Sie hier mehr.

Von: Jörg Conzelmann

Foto: Karlshöhe

Dr. Michael Schulte

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