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Seniorentagesbetreuung

Hilfen für Menschen mit geistiger Behinderung

Seniorentagesbetreuung

Aufgaben und Angebote

Angebote der Seniorentagesbetreuung sind je nach individuellem Bedarf und Fähigkeiten notwendig.

Alltagsgestaltende Angebote für ältere Menschen mit geistiger Behinderung umfassen unter anderem die Bereiche Freizeitgestaltung und Bildung, Teilnahme am öffentlichen Leben, Aktivierung, erhalten und entfalten von Fähigkeiten und Fertigkeiten, Selbstversorgung, Biographiearbeit, Gesundheitsförderung, Bewältigung von altersbedingtem Nachlassen der körperlichen und geistigen Kräfte, Bewältigung von Krankheit, Sterben und Tod ebenso wie Zusammenarbeit mit Angehörigen, Leben in Gemeinschaft und Assistenz erfahren bei der alltäglichen Versorgung und Pflege.

Zwischen den behinderten Senioren und den Mitarbeiter/innen sind die Interaktionen vom Modell der Assistenz geprägt sein, die Wünsche und Bedürfnisse der Senioren und ihre Beiträge zur Selbstbestimmung werden sensibel wahrgenommen und in der Gestaltung der Tagesstruktur berücksichtigt.

Der Assistenzbedarf in der alltäglichen Versorgung und Pflege ist bei zunehmender Gebrechlichkeit von enormer Bedeutung. Die individuelle Pflegeplanung nach aktuellen fachlichen Standards ist daher sehr wichtig und beansprucht ein hohes Maß der zeitlichen Ressourcen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Individuelle Planung der Angebote

Die einzelnen Angebote richten sich nach dem individuellen Bedarf der Senioren. Hierfür finden die Grundlagen des GBM – Verfahrens nach Prof. Dr. Haisch Anwendung. Die Senioren sind in die Planungen und bei der Auswahl und Durchführung in größtmöglicher Art und Weise beteiligt.

Personenkreis

Die Seniorentagesbetreuung wird besucht von Menschen mit leichter geistiger Behinderung, die aus der WfbM ausgeschieden sind, sowie von Menschen, die aufgrund schwerer geistiger Behinderung oder schwerstmehrfachen Behinderungen früher die Angebote der Förder- und Betreuungsstätte wahrnahmen, ebenso wie von Menschen mit demenziellen Erkrankungen und evtl. zusätzlichen körperlichen Beeinträchtigungen.

Es handelt sich um geistig behinderte Menschen, die das 65. bzw. 63. Lebensjahr vollendet haben bzw. aus entsprechenden Gründen vorzeitig berentet wurden.