Karlshöhe mit Prädikat „Familienbewusstes Unternehmen“

Allgemein | 02.06.2014

Sozial kompetent und äußerst erfolgreich

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist der Karlshöhe Ludwigsburg ein wichtiges Anliegen. Im Rahmen des landesweiten Projekts familyNET wird unsere Stiftung durch das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, die Arbeitgeberverbände Südwestmetall und Chemie Baden-Württemberg sowie durch den Landesfamilienrat Baden-Württemberg unterstützt.

Am 12. November 2013 wurden in Stuttgart erstmals acht kleine und mittlere Unternehmen aus Industrie, Dienstleistung und Sozialwirtschaft mit dem Prädikat „Familienbewusstes Unternehmen“ für eine systematische familienbewusste Personalpolitik ausgezeichnet, darunter auch die Karlshöhe Ludwigsburg. Bewertet wurden die Aktivitäten in den zehn Handlungsfeldern, darunter Führungskompetenz, Personalentwicklung, Arbeitsort, Arbeitszeit und Arbeitsorganisation oder Kommunikation. „Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird immer mehr zum zentralen Standortfaktor. Gemeinsam mit der Wirtschaft wollen wir die Innovationskraft und Familienfreundlichkeit Baden-Württembergs stärken", so betonte Rolf Schumacher, Ministerialdirektor im Finanz- und Wirtschaftsministerium.

Für die Arbeitgeberverbände wies Stefan Küpper auf die wachsende Bedeutung einer familienbewussten Personalpolitik bei der Fachkräftesicherung hin: „Die Prädikatsträger haben erkannt, dass nachhaltige Konzepte und in der Organisation fest verankerte Strukturen zum Erfolg führen.“ Kirchenrat Jürgen Rollin, Vorsitzender des Landesfamilienrats Baden-Württemberg, freute sich, „dass das Prädikat auch den Unternehmen im Non-Profit-Bereich verliehen werden kann. Denn gerade in der Sozialwirtschaft sind mehrheitlich Frauen beschäftigt, und es sind ja nach wie vor die Frauen, die das Vereinbarkeitsproblem auf sich lasten haben.“ In seiner Laudatio unterstrich Rollin, dass sich die Karlshöhe „konsequent und mit Erfolg auf den Weg gemacht habe, die Arbeitsbedingungen (…) familienfreundlicher zu gestalten und eine Aufmerksamkeits- und Wertschätzungs-Kultur zu schaffen“, betonte der Kirchenrat.

So könnten die Teams den Dienstplan selber regeln, wobei die Interessen mit Blick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf berücksichtigt werden sollten, lobte er. Sehr vorteilhaft sei, dass das von der Karlshöhe angebotene Essen zum günstigen Preis für die eigene Familie mitgenommen werden darf. Zudem können die Beschäftigten hauswirtschaftliche und handwerkliche Dienste nutzen“, fügte Jürgen Rollin hinzu. Die Karlshöhe erhalte das Prädikat mit Auszeichnung, weil es in punkto Familienfreundlichkeit nicht nur sehr umfassend, sondern auch besonders planvoll und nachhaltig vorgehe. Nach Frieder Grau, dem Vorstandssprecher der Karlshöhe sollen die Angebote weiter ausgebaut und z. B. verstärkt Home-Office- Lösungen geschaffen und die Kommunikation nach innen verstärkt werden. Außerdem soll die Pflege von Angehörigen in den Blick genommen und die Zusammenarbeit mit der Evang. Hochschule auf dem Gelände verstärkt werden.

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Von: Landesfamilienrat / Jörg Conzelmann

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